Innere Signale
Manchmal bemerken Sie nicht sofort, dass sich etwas verändert hat.
Nicht an einem einzelnen Ereignis, sondern im Alltag selbst:
Dinge benötigen mehr Kraft und Aufwand als früher, Sie sind schneller erschöpft oder Sie merken, dass Sie weniger bei sich sind als sonst.
Vielleicht schlafen Sie schlechter, oder Sie wachen auf und fühlen sich nicht wirklich erholt.
Manchmal ist da dieses Gefühl, innerlich nicht mehr so stabil zu sein wie gewohnt, oder sich in bestimmten Situationen anders zu verhalten als früher.
Vielleicht sagen Sie Sätze wie:
- "Ich funktioniere nur noch."
- "Ich weiß nicht, was mit mir los ist."
- "So kenne ich mich nicht."
Oder Sie stellen fest, dass Sie schneller reagieren, sich schneller zurückziehen oder schneller überfordert sind als früher.
Auch Körperliches kann sich verändern:
Anspannung bleibt länger bestehen, Unruhe lässt sich schwerer beruhigen, Erschöpfung und Müdigkeit gehen nicht mehr vollständig weg. Oft verändert sich auch der Bezug zu den einfachsten Dingen – zum Essen, das vielleicht nur noch unbemerkt nebenbei geschieht, oder zur eigenen Sexualität, für die schlicht die Kraft und der Raum fehlen.
Vielleicht bemerken Sie auch andere Beschwerden, ohne dass medizinisch eine klare Ursache gefunden wird.
Viele Menschen suchen dann nach einer Erklärung. Manchmal passt der Begriff Stress, manchmal Erschöpfung, manchmal wird von einer Lebenskrise gesprochen.
Oft bleibt es dabei, dass sich das Erleben nicht vollständig erklären lässt. Häufig zeigt sich eher ein Eindruck: Etwas passt nicht mehr so zusammen wie früher.
Vielleicht erleben Sie auch Gegensätze in sich: Sie wünschen sich Nähe und ziehen sich gleichzeitig zurück. Sie brauchen Ruhe und bleiben innerlich unruhig. Sie wollen Sicherheit und erleben Kontrolle als Belastung.
Diese inneren Spannungen sind nicht ungewöhnlich. Sie können ein Hinweis darauf sein, dass sich etwas im eigenen Gleichgewicht verändert hat. Es geht dabei nicht darum, sich selbst zu bewerten. Und auch nicht darum, schnell die eine Ursache zu finden.
Sondern zunächst nur darum wahrzunehmen:
- Etwas ist nicht mehr so, wie es war.
- Es ist, wie es ist. So und nicht anders.
Und vielleicht ist genau das der erste Schritt: Nicht zu fragen, was mit Ihnen nicht stimmt – sondern zu bemerken, dass Sie sich selbst im Moment anders erleben als gewohnt.
Der Raum außerhalb des Rasters
Wenn Sie sich auch nur teilweise in diesen Beschreibungen wiederfinden, stehen Sie meist an einer unsichtbaren Schwelle. Das innere Tribunal läuft auf Hochtouren: Sie klagen sich selbst an und verteidigen sich im selben Atemzug. Sie empfinden Schuld oder gar Scham für die vermeintliche Schwäche und suchen verzweifelt nach einem Ventil, um irgendwie weiter zu funktionieren.
Das Vermeidungsspiel beginnt von vorn.
In meiner Praxis geht es nicht darum, dieses Spiel weiter zu spielen. Ich bin nicht dafür da, Sie im Sinne des Systems wieder zu reparieren, damit Sie im alten Takt weiterlaufen können.
Ich arbeite als Heilpraktiker für Psychotherapie. In unseren Gesprächen übernehme ich keine der Rollen, die Sie aus Ihrem Alltag oder Ihrem eigenen Kopf kennen:
Ich bin weder Ankläger noch Verteidiger, und ich werde weder richten, noch urteilen.
Ich verstehe mich als Beobachter und meine Arbeit als Werkzeug zum Bewusstwerden dessen, was ist.
Wir begegnen uns ohne Druck und ohne ein vorgefertigtes therapeutisches Raster, in das Sie hineinpassen müssen.
Wir geben uns die Zeit, das unaufgeregt und nüchtern zu betrachten, was gerade zu viel oder zu wenig ist – die Erschöpfung, die Gegensätze, die Spannungen, die Lebenskrisen.
Ich höre genau hin, halte den Raum und ermögliche Ihnen mit gezielten Fragen, Hinweisen und hypnotherapeutischen Werkzeugen sich Ihrer im Hier und Jetzt gültigen Realität bewusst zu werden.
Erst, wenn Ihr inneres Gericht bemerkt, dass hier niemand mehr bewertet und urteilt, entsteht die Stille, die es für eine echte Wahrheitsfindung und Neuorientierung braucht.
Weil dieses Suchen und Verstehen oft da am schwersten fällt, wo der Druck am höchsten ist, biete ich Ihnen einen besonderen Rahmen an: Ich komme ohne Aufpreis auch zu Ihnen nach Hause. Ein Hausbesuch nimmt Ihnen die Last, in einer Krise funktionierende Wege organisieren zu müssen. Er erlaubt es uns, direkt dort anzusetzen, wo Ihr Alltag stattfindet – in Ihrer gewohnten Umgebung, ohne die sterile Barriere einer Praxis.
Sie müssen nichts leisten und Sie müssen nicht wissen, wie es weitergeht.
Es reicht völlig aus, sich erst einmal bewusst so zu erleben, wie Sie im Moment sind.
Honorar und Rahmenbedingungen
So klar und nüchtern, wie wir im Raum arbeiten, so transparent sind auch die finanziellen Bedingungen. Ich führe als Heilpraktiker für Psychotherapie eine reine Privatpraxis und Sie bezahlen mich selbst.
Das hat für Sie den Vorteil, dass keine bürokratischen Hürden entstehen und Ihre Daten nicht an Krankenkassen, Behörden und Versicherungen weitergeleitet werden.
- Telefonisches Erstgespräch: Dieses dient dem Kennenlernen und einer ersten Einschätzung. Es ist für Sie kostenfrei.
- Erstes persönliches Treffen: 75 €.
- Weitere Termine: jeweils 125 €.
Die Termine sind zeitlich flexibel gestaltet – angepasst an Ihr Tempo und Ihre Themen.
Ihr nächster Schritt
Wenn Sie bereit sind, aus dem Hamsterrad für einen Moment auszusteigen und hinzusehen, nehmen Sie Kontakt mit mir auf.